Gemeinsam für mental & sozial starke Schulen.

Psychische Belastungen nehmen zu. Der Ton im Klassenzimmer wird rauer. Viele Schüler*innen fühlen sich überfordert und alleingelassen.

Fachunterricht allein reicht nicht mehr. Was die junge Generation braucht, ist eine Schule, die stärkt statt stresst. Eine Schule, in der jedes Kind lernt, mit sich selbst und anderen gut umzugehen

Unsere Vision: Sozial-emotionale Kompetenzen in jedem Klassenzimmer – so selbstverständlich wie Mathe, Deutsch & Co. Wie man mit Stress umgeht. Wie man Konflikte klärt. Wie man für sich und andere einsteht. Jedes Kind in Deutschland sollte das ABC der sozial-emotionalen Kompetenzen lernen: von A wie Akzeptanz bis Z wie Zivilcourage.

Denn diese Kompetenzen sind essentiell für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben. Und gleichzeitig das Fundament gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Unsere Programme

Eintägige Schüler*innen-Workshops für Schulklassen von Jahrgang 7-13

Für Schulklassen

Mit dem Schulprogramm Resiliente Schulebegleiten wir Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern ein Jahr lang intensiv

Für ganze Schulen

Für Lehrkräfte

Unterrichtsmaterialien, Workshops & Digitale Fortbildungen für Lehrkräfte

Unsere Strategie

Wissenschaftlich fundiert

Interdisziplinär entwickelt von Fachkräften aus Psychologie, Schule und Bildungswissenschaft, kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt – unterstützt durch einen wissenschaftlichen Beirat, u. a. mit Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer.

Praxisnah für den Schulalltag entwickelt

Konzipiert für die Bedürfnisse und Bedingungen von Schulen – niedrigschwellig, flexibel einsetzbar und praxisnah.

Lebensnah & auf Augenhöhe

Formate, die partizipativ mit den Zielgruppen entstanden sind, die Lebensrealität von Schüler*innen und Lehrkräften aufgreifen und im Peer-To-Peer-Prinzip umgesetzt werden.

80.000 +

junge Menschen haben wir seit 2019 unterstützt.

84 %

der Schüler*innen wissen nach einem Workshop besser, welche Strategien ihnen bei Stress wirklich helfen

98 %

der Lehrkräfte haben mehr darüber gelernt, wie sie Schüler*innen in ihrem mentalen Wohlbefinden unterstützen können.

Stand: September 2026

Was diese Zahlen konkret im Schulalltag bewirken, zeigt ein Einblick in die Praxis. Ein Schulsozialarbeiter berichtet:

„Wenige Monate nach den Dare2Care Workshops, konnte ich in meiner Rolle einem Schüler helfen. Er selbst hatte zwar nicht den Workshop besucht, aber Freunde von ihm. Seine Freunde wurden durch die Veranstaltung sensibilisiert, so dass sie ihn aufgrund seiner Stimmung angesprochen haben und zu einem Gespräch zu mir gebracht haben. Das hatte wiederum ein Elterngespräch zur Folge. Lange hatte er seine Gefühle gegenüber Erwachsenen verborgen und sich nur seinen Freunden anvertraut. Mittlerweile befindet sich der Schüler in professioneller Behandlung. Er hat nun einen besseren Alltag in der Schule, da er jetzt einen anderen Kontext hat, indem er seine Gedanken bearbeiten kann.“

Unsere politischen Handlungsempfehlungen

Wir sehen uns als Teil einer größeren Bewegung für bessere systematische Strukturen, die junge Menschen stärken und Probleme an den Ursachen angehen. Ausgehend davon haben wir folgende politische Handlungsempfehlungen formuliert:

1. Sozial-emotionales Lernen (SEL) verpflichtend in den Schulalltag integrieren

  • SEL als festen Bestandteil aller Lehrpläne verankern – fächerübergreifend, altersgerecht, praxisnah

  • Schulentwicklungsprogramme und Präventionsarbeit für mentale Gesundheit und soziales Miteinander dauerhaft fördern statt reaktiv und punktuell

2. Lehrkräfte qualifizieren und entlasten

  • SEL-Inhalte verbindlich in Lehramtsstudium und Referendariat integrieren

  • Zugang zu kostenloser, verpflichtender Fortbildung erleichtern – digital, praxisnah, zertifiziert

  • Lehrkräfte durch multiprofessionelle Teams und weniger Verwaltungsaufwand entlasten

3. Psychosoziale Unterstützungsstrukturen ausbauen

  • Mehr Schulsozialarbeit und Schulpsychologie – besonders in ländlichen Regionen

  • Kooperation mit externen Fachstellen (Jugendhilfe, Beratung, Kliniken) verbindlich und finanziert

  • Zugang zu niedrigschwelligen Beratungen und Notfallstrukturen erleichtern

4. Verbindliche länderübergreifende Standards durch die Kultusministerkonferenz

  • Einheitliche, länderübergreifende evidenzbasierte Standards für SEL und mentale Gesundheitsförderung

  • Klare Zielvorgaben, Methodenempfehlungen und regelmäßige Evaluation

  • Bundesweit geförderte Plattformen für Materialien, Fortbildungen und Best-Practice-Beispiele

5. Beteiligung und Expert*innenperspektiven stärken : Schüler*innen, Eltern, Expert*innen und Zivilgesellschaft einbeziehen

  • Schüler*innen aktiv an der Gestaltung von SEL-Programmen und Bildungspolicies beteiligen

  • Eltern als Bildungspartner*innen stärken – durch Workshops, Elternabende, Beratungen & Austausch

  • Zivilgesellschaftliche Präventionsangebote langfristig fördern und Kooperationen erleichtern