Gemeinsam für mental & sozial starke Schulen.
Psychische Belastungen nehmen zu. Der Ton im Klassenzimmer wird rauer. Viele Schüler*innen fühlen sich überfordert und alleingelassen.
Fachunterricht allein reicht nicht mehr. Was die junge Generation braucht, ist eine Schule, die stärkt statt stresst. Eine Schule, in der jedes Kind lernt, mit sich selbst und anderen gut umzugehen
Unsere Vision: Sozial-emotionale Kompetenzen in jedem Klassenzimmer – so selbstverständlich wie Mathe, Deutsch & Co. Wie man mit Stress umgeht. Wie man Konflikte klärt. Wie man für sich und andere einsteht. Jedes Kind in Deutschland sollte das ABC der sozial-emotionalen Kompetenzen lernen: von A wie Akzeptanz bis Z wie Zivilcourage.
Denn diese Kompetenzen sind essentiell für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben. Und gleichzeitig das Fundament gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Unsere Programme
Eintägige Schüler*innen-Workshops für Schulklassen von Jahrgang 7-13
Für Schulklassen
Mit dem Schulprogramm Resiliente Schulebegleiten wir Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern ein Jahr lang intensiv
Für ganze Schulen
Für Lehrkräfte
Unterrichtsmaterialien, Workshops & Digitale Fortbildungen für Lehrkräfte
Unsere Strategie
Wissenschaftlich fundiert
Sozial-emotionales Lernen kann viel bewirken: Bessere mentale Gesundheit, besseres Schulklima und bessere Noten. Um diese Effekte zu erzielen, werden unsere Programme von Psycholog*innen und Pädagog*innen evidenzbasiert entwickelt, evaluiert und stetig optimiert.
Praxisnah
Unser Team besteht aus Lehrkräften und Psycholog*innen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, was im Klassenzimmer funktioniert und was nicht. Und wir wissen: Eine sozial und mental starke Schule, muss alle mitnehmen – Lehrkräfte, Schulleitung, Eltern und Schüler*innen. Deshalb haben wir Programme entwickelt, die alle einbeziehen.
Auf Augenhöhe
Chancengerechte Bildung gelingt nur auf Augenhöhe. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit gegenseitigem Respekt und echtem Dialog. Unser Anspruch: Programme, in denen sich junge Menschen aller Lebensrealitäten gesehen und gestärkt fühlen.
Unsere Wirkung
65.000 +
junge Menschen haben wir seit 2019 unterstützt.
85 %
der Schüler*innen wissen nach einem Workshop besser, welche Strategien ihnen bei Stress wirklich helfen
87 %
der Lehrkräfte haben mehr darüber gelernt, wie sie Schüler*innen in ihrem mentalen Wohlbefinden unterstützen können.
Was diese Zahlen konkret im Schulalltag bewirken, zeigt ein Einblick in die Praxis. Ein Schulsozialarbeiter berichtet:
„Wenige Monate nach den Dare2Care Workshops, konnte ich in meiner Rolle einem Schüler helfen. Er selbst hatte zwar nicht den Workshop besucht, aber Freunde von ihm. Seine Freunde wurden durch die Veranstaltung sensibilisiert, so dass sie ihn aufgrund seiner Stimmung angesprochen haben und zu einem Gespräch zu mir gebracht haben. Das hatte wiederum ein Elterngespräch zur Folge. Lange hatte er seine Gefühle gegenüber Erwachsenen verborgen und sich nur seinen Freunden anvertraut. Mittlerweile befindet sich der Schüler in professioneller Behandlung. Er hat nun einen besseren Alltag in der Schule, da er jetzt einen anderen Kontext hat, indem er seine Gedanken bearbeiten kann.“
Unsere politischen Handlungsempfehlungen
Wir sehen uns als Teil einer größeren Bewegung für bessere systematische Strukturen, die junge Menschen stärken und Probleme an den Ursachen angehen. Ausgehend davon haben wir folgende politische Handlungsempfehlungen formuliert:
1. Sozial-emotionales Lernen (SEL) verpflichtend in den Schulalltag integrieren
SEL als festen Bestandteil aller Lehrpläne verankern – fächerübergreifend, altersgerecht, praxisnah
Schulentwicklungsprogramme und Präventionsarbeit für mentale Gesundheit und soziales Miteinander dauerhaft fördern statt reaktiv und punktuell
2. Lehrkräfte qualifizieren und entlasten
SEL-Inhalte verbindlich in Lehramtsstudium und Referendariat integrieren
Zugang zu kostenloser, verpflichtender Fortbildung erleichtern – digital, praxisnah, zertifiziert
Lehrkräfte durch multiprofessionelle Teams und weniger Verwaltungsaufwand entlasten
3. Psychosoziale Unterstützungsstrukturen ausbauen
Mehr Schulsozialarbeit und Schulpsychologie – besonders in ländlichen Regionen
Kooperation mit externen Fachstellen (Jugendhilfe, Beratung, Kliniken) verbindlich und finanziert
Zugang zu niedrigschwelligen Beratungen und Notfallstrukturen erleichtern
4. Verbindliche länderübergreifende Standards durch die Kultusministerkonferenz
Einheitliche, länderübergreifende evidenzbasierte Standards für SEL und mentale Gesundheitsförderung
Klare Zielvorgaben, Methodenempfehlungen und regelmäßige Evaluation
Bundesweit geförderte Plattformen für Materialien, Fortbildungen und Best-Practice-Beispiele
5. Beteiligung und Expert*innenperspektiven stärken : Schüler*innen, Eltern, Expert*innen und Zivilgesellschaft einbeziehen
Schüler*innen aktiv an der Gestaltung von SEL-Programmen und Bildungspolicies beteiligen
Eltern als Bildungspartner*innen stärken – durch Workshops, Elternabende, Beratungen & Austausch
Zivilgesellschaftliche Präventionsangebote langfristig fördern und Kooperationen erleichtern